In weniger als einer Stunde sind Sie im Stadtzentrum von Florenz, der Kunst- und Kulturhauptstadt Italiens. Verbringen Sie ein paar Tage voller Erlebnisse und Eindrücke in Museen und Gärten, um sich dann wieder in die stillen Hügel zurückzuziehen und sich aufzuladen mit neuer Energie für einen weiteren erlebnisreichen Tag.
Museen von Florenz
Mittelalterliche Feste
Als Mathilde von Canossa (richtig: die Mathilde, die beim Gang nach Canossa ihre Hände mit im Spiel hatte) der Kirche von Pisa das Land von Castrum Rivi schenkte, konnte sie sich bestimmt noch nicht vorstellen, daß wenig mehr als hundert Jahre später auf diesem Land die Herrschaft der Alidosi beginnen würde, die eher nebenbei zwischen Toskana und Romagna ihr Vermögen gemacht hatten und gemeinsam eines der bedeutendsten historischen Bauwerke von Castel del Rio schufen, ihre Hauptstadt des mittleren und oberen Valle del Santerno. Warum also sollte man nicht in Castel del Rio diese Zeit der Renaissance feiern? Vor etwa zwanzig Jahren hat die Kulturvereinigung der Alidosi - vielleicht, um zu einer zweiten Renaissance beizutragen - beschlossen, den Prunk und die Freuden des 15. und 16. Jahrhunderts neu zu beleben und zu feiern, wissend, daß es keine Zukunft geben kann, wenn man die eigene Vergangenheit nicht kennt und sich ihrer bewußt ist.
Kunsthandwerk
LE FONTANELLE liegt auf dem Hauptkamm des Tosco-Romagnolo-Apennin: 55 km von Bologna und 67 km von Florenz entfernt; eine äußerst günstige Lage, um von hier aus sowohl die Kunst und Kultur der Toskana als auch die Gastronomie der Romagna zu genießen, die Weine, die typischen lokalen Produkte und die handwerklichen Erzeugnisse.
Die Kreidefelsen
Was das Valle del Santerno betrifft, so ist hier auf die Einschnitte im Berg hinzuweisen, besonders auf die 15 km lange und einige Kilometer breite “Vena del Gesso romagnola”, die Kreidefelsen der Romagna, ein wahres Juwel der Natur. Die Südseite ragt nahezu senkrecht nach oben und bildet eine Art phantastische Mauer, welche der Gegend ein fast mondartiges Aussehen verleiht. Westlich von Santerno, verlieht die Gipsader den Charakter einer Mauer und geht allmählich in das Valle del Sillaro über. Um die zahllosen Naturschätze und geschichtlichen Zeugnisse der Gegend besser kennenzulernen, gibt es in Tossignano das Zentrum "I Gessi e il Fiume" (Die Kreide und der Fluß), wo man eine Menge geographische, geologische und naturkundliche Informationen erhält. In der Vena del Gesso werden wegen ihrer geologischen Einzigartigkeit die Erfordernisse des Naturschutzes besonders deutlich; deshalb wird die Gegend in Kürze zum Regionalpark erklärt.
Die Kreidefelsen im Val Santerno